#150 Valle dei templi e Agrigento
Wanderungen
#150
13.05.2026
Valle dei templi e Agrigento
Ein Spaziergang durch die Geschichte des antiken Akragas und das historische Agrigento
Die archäologischen Stätten von Agrigent südlich des heutigen Stadtkerns von Agrigent gehören zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundplätzen auf Sizilien. Sie zeigen vor allem die Überreste von Akragas (lat. Agrigentum), einer der bedeutendsten antiken griechischen Städte auf Sizilien. Die teilweise noch sehr gut erhaltenen griechischen Tempel zeugen von der Größe, Macht und kulturellen Hochblüte der damaligen griechischen Stadt.
Akragas war zwar erst 582 v. Chr. in einer zweiten Welle der griechischen Kolonisation gegründet worden, hatte sich aber bald, besonders durch den Sieg in der Schlacht bei Himera, zu der zweitwichtigsten griechischen Polis auf Sizilien nach Syrakus entwickelt. Diese Bedeutung fand ihren Ausdruck unter anderem in einer Reihe monumentaler Tempel, die im Verlauf des 5. Jahrhunderts v. Chr. entlang der südlichen Stadtmauer auf einem Höhenzug errichtet wurden, der in der archäologischen Fachsprache die Bezeichnung „Hügel der Tempel“ (ital.: Collina dei Templi) hat, im Volksmund aber (durch seine Lage unterhalb der heutigen Stadt Agrigent) als „Tal der Tempel“ (ital.: Valle dei Templi) bezeichnet wird. Die Bezeichnung „Tal der Tempel“ wird oft auch allgemein für die gesamten archäologischen Stätten von Agrigent verwendet.
Akragas war zwar erst 582 v. Chr. in einer zweiten Welle der griechischen Kolonisation gegründet worden, hatte sich aber bald, besonders durch den Sieg in der Schlacht bei Himera, zu der zweitwichtigsten griechischen Polis auf Sizilien nach Syrakus entwickelt. Diese Bedeutung fand ihren Ausdruck unter anderem in einer Reihe monumentaler Tempel, die im Verlauf des 5. Jahrhunderts v. Chr. entlang der südlichen Stadtmauer auf einem Höhenzug errichtet wurden, der in der archäologischen Fachsprache die Bezeichnung „Hügel der Tempel“ (ital.: Collina dei Templi) hat, im Volksmund aber (durch seine Lage unterhalb der heutigen Stadt Agrigent) als „Tal der Tempel“ (ital.: Valle dei Templi) bezeichnet wird. Die Bezeichnung „Tal der Tempel“ wird oft auch allgemein für die gesamten archäologischen Stätten von Agrigent verwendet.
Der Concordiatempel, der zu den am besten erhaltenen Tempeln der griechischen Antike überhaupt zählt, und die Überreste der anderen Tempel waren auch ein Grund dafür, dass die archäologischen Stätten von Agrigent ab der Mitte des 18. Jahrhunderts für viele an der antiken griechischen Kultur Interessierte zu einem festen Bestandteil einer Bildungsreise nach Süditalien wurden. Auch Johann Wolfgang von Goethe schildert in seinem Werk Italienische Reise seinen Besuch dieser Stätten.
Quelle: wikipedia
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Valle dei templi:
Geparkt haben wir am "Parcheggio Porta V" und haben dort auch unser Eintrittstickets gekauft. Es gibt mehrere Möglichkeiten, also Kombitickets - wir haben uns für das Tal der Tempel und den Gardino entschieden, Kostenpunkt 21,-€.
Durch das Porta V erreichten wir als ersten die Ruinen des Diokursentempels. Weiter ging es zum Telamon vom Tempel des Olympischen Zeus. Diese werden auch als Atlanten bezeichnet und tragen in der Architektur das Gebälk. Sehr beeindruckend wenn man die Größe bedenkt und sich die Gesamtgröße des Tempels bedenkt.
Beim Tempel des Herkules (Tempio di Ercole) stehen nur noch die 8 von ursprünglich 20 Säulen, die restlichen liegen als Überreste verstreut in der Landschaft.
Vorbei an der Villa Aurea ging es etwas Abseits der Touristenströme hinunter zur Casa Barbadoro und unterhalb der Felskante wieder hinauf zum Concordiatempel (Tempio della Concordia) mit dem gefallenen Ikarus. Unweit vom gefallenen Ikaurus steht ein ein über 900 Jahre alter Olivenbaum.
Nach diesen Highlights brauchten wir erst einmal eine Stärkung, dazu gingen wir ins Cafe Ristoro Arcosoli. Hier kann man zu sehr fairen Preisen essen und trinken.
Über die Via Sacra ging es vorbei an byzantinischen Felsengräbern und hinauf zum Tempio di Giunone (Tempel der Hero oder Juno), eine weitere sehr imposante Tempelanlage der alten Griechen. Bei diesem Tempel befindet sich ein weiterer Eingang und ein Parkplatz. Hier verließen wir das Tal der Tempel und begaben uns auf den Weg in die Stadt Agrigento.
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Agrigento
Die Straße führt stetig bergauf und bietet im oberen Teil herrliche Fernsicht auf die Tempelanlagen bis zum Meer.
Wir erreichten den historischen Stadtkern (centro storico) mit den vielen engen Gassen, den Kirchen und kleinen Bars und Geschäften - eine wirklich bezauberndes Stadtzentrum.
Abseits der Altstadt ist Agrigento jedoch sehr verschmutzt - sehr enttäuscht.
Am Archäologiemuseum gibt es einen weiteren Eingang zum Tal des Tempels, wo wir wieder in das Tal eintraten. Über den Cardo I vorbei an Olivenbäumen erreichten wir bald den "Weg des Jasminschattens", einen Laubengang mit dufteten Jasminblüten. Der Rückweg im Schatten zu den römischen Nekropole tat gut, wanderten wir doch den ganzen Tag in der prallen Sonne.
Ein wunderschöner erster Ausflug auf Sizilien geht damit zu Ende.
Wir sind auf die folgenden Tage gespannt.
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